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Turnier Mostar (BIH)


Von 12.-14.10. fand in Mostar (BIH) ein großes internationales Nachwuchsturnier mit weltweiter(!) Beteiligung statt. Vereine aus ganz Europa und vereinzelt auch von anderen Kontinenten waren anwesend. Unter dieser starken Besetzung auch vier mutige Kämpfer aus Feldbach!

 

Die 7-stündige Autofahrt begann am Freitag Nachmittag, die Ankunft in Mostar war um 23:00. Schnell wurden die Kids ins Bett gesteckt, denn am Samstag wurde es schon für 3 der Judokas ernst. Den Auftakt machte Samstag zu Mittag Alexander Theißl in der U11 +50Kg. Mit seinen 8 Jahren(!) zeigt er den größten Mut von allen. Nach seinem ersten Kampf schied er leider vom Turnier aus, konnte aber Erfahrungen mitnehmen, die er in keinem österreichischen Turnier bekommen hätte! Am Nachmittag kämpften dann Natalie Zölzer (U13 -48Kg) und Anna Schwab (U13 +57Kg) zeitgleich. Natalie konnte zwei Kämpfe bestreiten und auch hier riesen Erfahrungspunkte holen. Für den Höhepunkt des Tages sorgte Anna. Sie zeigte, dass sie international eindeutig mithalten kann und sicherte sich mit 3 gewonnenen Kämpfen die Silbermedaille!

 

Sonntag zeigte dann Rahim Bakuew in der U15 -38Kg sein Talent. Er kämpfte stark und konnte 3 Kämpfe für sich entscheiden. Am Ende wurde er hervorragender Fünfter und weiß nun, dass er noch mehr Trainingseinheiten absolvieren muss, um sich das nächste Mal eine Medaille zu holen. Doch damit an diesem Tag nicht genug. Natalie und Anna nutzten an diesem Tag die Möglichkeit eines Starts in der höheren Altersklasse und stellten sich nochmal auf die Matte. Auch an diesem Tag konnte Natalie wieder 2 wertvolle Kämpfe bestreiten und noch mehr Erfahrungen sammeln. Anna zeigte wieder ihren furchtlosen Kampfstil und konnte sogar in dieser Altersklasse eine Gegnerin mit Ippon auf die Matte werfen. Am Ende wurde es ein knapper 4. Platz!

 

Mit dem Spaziergang durch die Altstadt von Mostar und einem Fotoshooting vor der berühmten Brücke war das Wochenende perfekt abgerundet. Ein unvergessliches Wochenende für die Trainer (Dschambul und Kerstin) und unsere jungen Sportler.

 

 


Bericht von Kerstin Huber